Der Sturz der Möwe



Publikumsrückmeldungen: "Super feinfühlig emotional, lebensbezogen und so nahe in unserem Beziehungsdasein! Hat mich sehr begeistert und bewegt. Schön euch erlebt zu haben. Ihr seid ein tolles Team.

“Großartig gespielt! Gratuliere, glaubte ihr lebt das Stück richtig.”

“Für mich war das emotional so stark, ich habe vergessen dass ich im Theater bin. Es war einfach wie mittendrin, live dabei.”


zwei Personen Stück in drei Variationen von Margarita Kinstner

Regie: Michael Grimm, es spielen: Rita Hatzmann und Erich Knoth, Musik: Alexander Weiß

Szenen einer Ehe dreimal anders - der gleiche Abend eines Paares wird in drei Variationen durchgespielt, jedesmal nimmt die Geschichte eine überraschende Wendung.

Zwei Figuren aus Anton Tschechows Möwe, Mascha und Simon werden zu zeitgenössischen Hauptrollen. Die Geschichten der Charaktere rundherum, die Generationen übergreifenden Verstrickungen, werden durch das Leben und Empfinden der beiden erzählt. Das Stück entstand aus der Gruppe heraus, in eine literarische Form brachte es Margarita Kinstner, bekannt durch die Romane „Mittelstadtrauschen“ 2013 sowie „Die Schmetterlingsfängerin“ 2015 erschienen bei Deuticke.

Inhalt:

Mascha und Simon sind seit zwölf Jahren ein Ehepaar. Simon heiratete aus Überzeugung. Mascha dachte, sie wäre bei Simon gut aufgehoben. Bald nach der Heirat bekamen sie einen Sohn. Mascha fühlte sich aber sehr stark von Konstantin angezogen; dieser erschoss sich aus unglücklicher Liebe zu einer anderen Frau. Maschas Mutter war schon lange in den Arzt Dorn verliebt, schaffte es aber nie ihren Mann zu verlassen. Dieser unterschwellige Konflikt der Eltern lebt in Mascha weiter. 


Die Szenen spielen in der Gegenwart. Simon versucht krampfhaft die Ordnung zu erhalten, Mascha ist unglücklich mit ihrer Situation. Als sie bei ihrer Arbeit für die städtische Bücherei einen jungen Autor kennen lernt, erwachen in ihr vergrabene Sehnsüchte. Durch die bevorstehende Scheidung ihrer Eltern wird Mascha klar, dass auch sie eine Entscheidung treffen sollte. Aus dem vermeintlichen goldenen Käfig auszubrechen, würde für sie jedoch bedeuten, alles hinter sich zu lassen. Sogar ihren zwölfjährigen Sohn, der sich hinter seiner lauten Musik verschanzt.


Uraufführung am 6. November 2014 Styraburg Festival, Altes Theater Steyr


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