Elektra

Elektra3 Rita und Georg O Luksch 2020

Uraufführung

mit Schauspielerin Rita Hatzmann-Luksch,

Musiker & Grammy-Gewinner Georg O. Luksch

Premiere am Fr 23. Oktober 2020

Elektra8 Rita Luksch 2020

Im Sinne der Katharsis holen wir diese archetypische Frauenfigur ins 21. Jahrhundert. Culture-Clashs führen zu Unverständnis und Unmut. So prallen bei Elektra die unterschiedlichen Lebensansichten der Eltern Klytämnestra und Agamemnon aufeinander. Wir erkennen Dynamiken, die wir auch selbst durchleben und stellen eigene Bezüge zu diesen Archetypen her. Die Geschichte steigt nach dem zehnjährigen Trojanischen Krieg ein. Die Charaktere werden durch live Elektronik-Sounds des Musikers Georg O. Luksch über verschiedene Mikrofone transformiert, von der Schauspielerin Rita Hatzmann-Luksch messerscharf interpretiert und in ihrem emotionalen Inhalt für heutige Seh- und Hörgewohnheiten aufbereitet. Die variantenreiche Tongebung lässt uns tief in die jeweilige Gedankensphäre eintauchen. Alle Charaktere werden von einer Darstellerin gespielt, was zu einer sehr konzentrierten Wahrnehmung führt. Die Klanggestaltung bildet eine Brücke zwischen der Ambient-Musik der 70er Jahre und der elektronischen Stilmittel, die in der aktuellen Jugendkultur von 2020 zu finden sind.

Elektra4 Georg O Luksch 2020

Nach dem begeisternden Erfolg im neuen Gleis 21 mit der Uraufführung "Der Kleine Prinz" ist dies die neue Produktion des bewährten Teams von Ensemble21. Auch ein Experimentalfilm von Erich Heyduck ist wieder als visueller Background mit dabei. Zu sehen sind starke Farben, Abstraktion und spannungsgeladene Assoziation. Elektra stellt das, aus verschiedenen Kulturen althergebrachte Frauenbild neu in Frage. Wo liegt die Chance für Elektra-Frauen, die Gesellschaft hin zu einer positiveren Zukunft zu bewegen?

Elektra9 Rita und Georg O Luksch 2020
© Ensemble21 2020