Therese

- die ergreifende Geschichte einer Frau auf der Suche nach Liebe und Selbstbestimmung

Bühnenfassung nach Arthur Schnitzler 

mit der Schauspielerin Rita Hatzmann-Luksch und dem Musiker und Grammy-Gewinner Georg O. Luksch

Experimentalfilm: Erich Heyduck

TheresePressefoto


Neue Bühnenfassung der packenden, emotionalen Lebensgeschichte Thereses, der über 300 Seiten Roman bearbeitet von Rita Hatzmann-Luksch nun als Ein-Frau-Show auf der Bühne - ein fein gegliedertes Psychodrama mit enormer Sogkraft. Live eingebunden in die eigens dafür erstellten Kompositionen von Georg O. Luksch - komplexe musikalische Elemente unter Verwendung von Elektroakustik, Percussion und Gitarre. Den malerischen Hintergrund für diese aufregende Performance bietet eine Filmprojektion von Experimentalfilmer Erich Heyduck mit Bildern aus der Schnitzler Zeit. 


Inhalt:

Therese möchte ein selbstbestimmtes Leben führen, unabhängig von den Eltern oder Männern. Geht das, ohne richtige Ausbildung, ohne einen Beruf? Sie will keine vorschnelle feste Bindung, sich nicht in eine Zufalls- oder Vernunftehe begeben. Selbstständig und auf eine fundamentale Weise selbstbewusst möchte diese junge Frau bleiben. So lebt sie bald als ledige, alleinerziehende Mutter im Wien des Fin de Siècle. Während sie als Erzieherin in der Stadt den Unterhalt für sich und ihren Sohn verdient, wächst dieser großteils bei fremden Menschen am Land auf.  


Schnitzler ermöglicht uns, diese Frau in ihrem Bewusstsein und auch die Unbewussten Anteilen ihres Innenlebens zu verstehen, worüber wir sonst nicht oft die Gelegenheit haben etwas zu erfahren.


Ihr Schicksal steht für die, auch heute noch für junge Eltern schwierig zu treffende Entscheidung, zwischen dem Wunsch nach möglichst großer emotionaler sowie zeitlicher Zuwendung für ihr Kind und der Notwendigkeit Geld zu verdienen.


Rita Hatzmann: „Theater überhöht alltägliche Situationen, lässt Reflexion zu und wirkt gemeinschaftsbildend. Wir sind alle gefragt an der Gestaltung von neuen Gesellschaftsformen mitzuwirken, im privaten Bereich genauso wie im politischen. Für ein gutes, friedliches Zusammenleben unterschiedlichster Menschen.“


Ruth Klüger: Therese Fabiani ist "eine Gestalt, die von den Lesern ständige Hellhörigkeit und Aufmerksamkeit fordert".


Thomas Mann: (zu Schnitzler) „Ich muß Ihnen sagen, wie sehr ich Ihre Therese liebe, diesen Roman, der wie alle guten und wichtigen heute, keiner mehr ist."  


Infos: rita.hatzmann@ensemble21.at

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